Ergebnisse der medialen Sozialraumforschungen der Studierenden im WiSe 2021-22 im BASA Modul 6 Foto/Video: „Vom stillen zum bewegten Bild“ unter der Leitung von Raul Gschrey.

 

„Warum bist du hier?“ Marie Ammerschläger & Larisa Weilmünster

Die Trinkhallen in Frankfurt sind am Wochenende trotz Corona gut und gerne besucht. Wir haben vorbeigeschaut und die Menschen gefragt, was sie heute hierher gebracht hat. Es stellte sich heraus, dass die Meisten nicht nur für Bier hier waren.

 

„Covid-Portraits“ Karima Jari & Marcus Wunschik

“Wie geht es dir seit Covid 19?“ mit dieser Frage haben wir Menschen im Frankfurt angesprochen, um zu dokumentieren wie unterschiedliche Menschen in unserer Umgebung Corona wahrnehmen. Es sind Portrait-Collagen, die auch die persönlichen Gedankengänge der Personen beinhalten, die wir in Interviews festhalten durften.

 

„Fußabdruck“ Katharina Leistner

Menschen hinterlassen überall ihre Spuren, bewusst oder auch unbewusst. Durch die Fotografie wird die Vergänglichkeit in einem Moment festgehalten.

 

„Deine Gestaltung erzählt von dir“ Gül Kormaz

Gegenstände, die wir zuhause haben geben viel preis von unseren Interessen und Hobbys, unseren Ideologien und Geschmäcken. Menschen gestalten ihre eigenen (Sozial) Räume mit mitgenommenen Vergangenheitsspuren. Die Spuren in diesen Räume begleiten uns unser ganzes Leben. Wenn ein fremder Mensch da ist, kann dies ein Einstieg und ein Kommunikationsthema sein, um mehr über die Bewohner:innen zu erfahren. Ich besuchte eine mir fremde Person in ihren zuhause und betrachte die Gegenstände und die Gestaltung der Räume. Ich suche Gegenstände aus, die ich fotografiere und lasse die Menschen durch diese Gegenstände erzählen. Ich möchte sehen, bis zu welchem Punkt sie erzählen und wie weit sie sich vertiefen.

 

„Kühlschrankinspektion“ Elias Safadi

Eine unangekündigte Kühlschrankinspektion erlebt niemand gerne. Unangenehmer wird es nur, wenn anschließend noch ein Erkennungsdienstliches Foto von dir geschossen wird. Somit ist eine Identifikation unumgänglich. Jetzt ist nur noch zu beobachten, wie lange das Gefühl von Verletzung der Privatsphäre anhält.

  

 

“Why are you here?” Liliya Bebeshko

„Crisis“ ist ein Geschäft, welches hochwertige Kleidung, Accessoires, Bücher, Möbel und Antiquitäten verkauft. In diesem Laden findet man gespendete Sachen. Die Mitarbeiter, die dort tätig sind, sind Ehrenamtliche oder Menschen, die früher von Obdachlosigkeit bedroht waren und dort jetzt als Festangestellte arbeiten. Das Motto des Geschäfts lautet: „Together we will end homelessness.“ Diese Geschäftsidee richtet sich darauf, den Menschen einen Arbeitsplatz zu bieten und die ersten Schritte zu unternehmen, um die  Obdachlosigkeit zu beenden.
In meinem Projekt habe ich mich mit der Frage befasst, wieso die Besucher den Laden aufgesucht haben und mit welchem Ziel sie dorthin gegangen sind. Sind Menschen, die dort hingehen, selbst von Obdachlosigkeit bedroht, oder waren es einmal? Sind die Menschen vielleicht auf der Suche nach einem Arbeitsplatz, oder ist es nur reine Neugierde, beziehungsweise konkrete Kaufplanung, die sie dazu führte, das Geschäft aufzusuchen? Die entstandenen Fotos wurden autofotografisch, von den Besuchern, aufgenommen. Musik: Illuminate You von Weary Eyes (https://icons8.com/music/)

 

„Blickwinkel“ Christian Schaaf

Wir laufen oft durchs Leben, ohne die Dinge in unserem Umfeld wirklich in ihrer Vielfalt wahrzunehmen. Dies gilt gleichermaßen für Orte als auch für Personen oder Dinge. Oft ist etwas wesentlich facettenreicher, als man es auf den ersten Blick sieht. Mit meinem Projekt „Blickwinkel“ wollte ich versuchen dies zu verdeutlichen und eine neue Betrachtungsweise auf einen Ort zu bieten, an dem viele Menschen jeden Tag vorbeilaufen, ohne ihn richtig wahrzunehmen.

   

 

“Tägliches Verkehrsmittel“ Kalkidan Tesheme

In der Bahn fahren Menschen aus unterschiedlichen Ländern, Hautfarbe und Sprache zusammen. IN der Strassenbahnlinie 16, von Ginnheim bis Offenbach, wurde ihnen die Frage gestellt, wie häufig sie mit der Bahn fahren, ob sie besondere Erlebnisse haben und ob sie schon mal ohne Ticket erwischt wurden.

 

“PRÄvention-POStieren” Laura Ostermann

In meinem Projekt habe ich Freunde begleitet, die eine Hausarbeit für die Schule schreiben mussten. Dafür führten wir ein Interview mit einer Sozialpädagogin welche in der Suchtprävention und in verschiedenen Einrichtungen und Schulen tätig ist. Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass auch Menschen jeden Alters und auch ohne Suchterkrankung zur Drogenberatung gehen können. Prävention muss weiter ausgebaut werden und Verantwortung gefördert werden. Bei der Erstellung der Hausarbeit habe ich eine unterstützende Position gehabt und habe somit den vollen Prozess von Ideenbildung, bis zum Ergebnis miterlebt.

    

 

“Schon ein Schönes Testzentrum” Roman Horvath & Dorentina Veseli

Unser Projekt hatte das Ziel, den Club Schon Schön unter die Lupe zu nehmen. Erst war unser Plan zu untersuchen, in wie fern sich das Clubleben durch die Pandemie verändert hat. Durch E-Mail Kontakt mit dem Team haben wir erfahren, dass Schon Schön heutzutage als Testzentrum funktioniert. Durch Interviews mit Menschen, die sich dort testen lassen wollen, haben wir einen Einblick dazu bekommen, wie Andere zu dieser Veränderung stehen.

 

„JuZ Bergen-Enkheim“ Shaumiah Varatharajah

Um den Jugendlichen und den Mitarbeitern aus dem Jugendzentrum Bergen-Enkheim ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern, wurden sie mit kleinen Sprüchen und Witzen in der Küche überrascht.