Repräsentiert der Dokumentarfilm Menschen oder hält er sie in unseren Vorannahmen und Vorurteilen fest? Und wie können gefilmte Akteure den Filmemacher „nutzen“, um erlebt zu werden, anstatt passiv dargestellt zu werden? Die städtische soziale Realität von Minderheiten kann bedrückend. Wie erlauben Fiktion und Fabulation alternative stärkende Erzählungen?

Das Projekt Dok.Urban untersucht die theoretischen und praktischen Aspekte der Repräsentation im dokumentarischen und ethnografischen Film und seinen Hybriden: Docufictions, Docudramas und Mockumentaries. Die B.A. und M.A.Studierenden werden Dokumentarfilmproduktion als Form experimenteller kritischer Fabulation und spekulativer Fiktion nutzen, zusammen mit urbanen Akteur*innen aus der Region Frankfurt am Main. Die Seminarreihe findet im Jahr 2020-2021 statt.

Dok.Urban ist eine Initiative des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt und des Schwerpunkt Kultur & Medien des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS) mit Unterstützung der Hessischen Film- und Medienakademie (hFMA).

Alle Produkte (Konzepte, Trailer, Fertige Filme) werden bald komplett auf https://dokurban.de/ zu sehen sein.

Medley aus Trailern und Ausschnitten aus Dok.Urban dem Kooperationsprojekt der Frankfurt University of Applied Sciences (M16 BA Soziale Arbeit) & der Goethe-Universität Frankfurt (TFM), 2020-2021